Leistungen EB



Schwerpunkte

1. Energieberatung nach DIN 16247
2. Durchführung von Energieaudits nach §§8 ff EDL-G
3. Sachkundiger für Kälteanlagen

Als unabhängiger Dienstleister sind wir seit 1999 im Bereich „Technische Energieberatung Gewerbe und Industrie“ tätig.

Branchenübergreifend entwickeln wir für unsere Auftraggeber Konzepte zur energieoptimierten Versorgung mit Wärme, Kälte, Wasser, Luft und Strom sowohl für Gebäude als auch für Produktionsanlagen.

Wir sind in unserer Tätigkeit für die Industrie spezialisiert auf Querschnittstechniologien wie raumlufttechnische Anlagen, Druckluftsysteme und Anlagen zur Wärmerückgewinnung und Abwärmenutzung sowie in der systemischen Optimierung. Deshalb können wir unabhängig von der Branche unsere Kernkompetenz Energieoptimierung einbringen.

Als Sachkundiger für Kältetechnik unterstützen wir unsere Kunden ferner bei der Sanierung bzw. Neuplanung von förderungsfähigen Kälteanlagen.

Im Rahmen einer Kooperationspartnerschaft arbeiten wir seit dem Jahr 2007 mit Driving Energy GmbH zusammen, die im strategischen Energieeinkauf und Energiecontroling tätig sind.

Damit ist es uns möglich, eine ganzheitliche Energieberatung - von der strategischen Einkaufspolitik über die Konzipierung und Umsetzung von Optimierungsmaßnahmen bis zum Controlling der Energieflüsse und Energieverbräuche - anzubieten.


Ablauf Energieberatung nach DIN 16247

Das Unternehmen wird systematisch hinsichtlich des Energieeinsatz und -verbrauch untersucht und analysiert. Ziel ist es, Energieflüsse und Potenziale für Energieeffizienzverbesserungen zu identifizieren. In einem weiteren Schritt werden die verschiedenen Maßnahmen durch Investitions-/Wirtschaftlichkeitsberechnungen monetär bewertet, so dass da Unternehmen im Ergebnis auf einen Blick erfassen kann, welche Investitionen sich in welchem Zeitraum rechnen. Die wesentlichen Einsparpotenziale und –maßnahmen werden in einem Beratungsbericht zusammengefasst. Nachfolgend sind die gemäß DIN EN 16247 – 1 zum Beratungsprozess gehörenden Elemente stichpunktartig aufgeführt.

1. Einleitender Kontakt: 
Der Energieberater muss mit der Organisation die Rahmenbedingungen der Beratung festlegen. Insbesondere sind die mit der Beratung verbundenen Ziele und Erwartungen zu bestimmen sowie die Kriterien, an denen Energieeffizienzmaßnahmen gemessen werden sollen.

2. Auftakt-Besprechung: 
Hier sind insbesondere die zu liefernden Daten, Anforderungen an Messungen und Vorgehensweisen für die Installation von Messausrüstungen zu erläutern. Ferner sollte die konkrete Abstimmung über die praktische Durchführung der Energieberatung geklärt werden. Dazu gehört, dass das Unternehmen eine für die Begleitung der Energieberatung verantwortliche Person benennt.

3. Datenerfassung: 
Der Energieberater muss Informationen und Daten erfassen wie beispielsweise über die Energie verbrauchenden Systeme, Prozesse und Einrichtungen und die quantifizierbaren Parameter, die den Energieverbrauch beeinflussen. Vorherige Untersuchungen im Unternehmen in Bezug auf Energie und Energieeffizienz sowie Energietarife, aber auch Konstruktions-, Betriebs- und Wartungsdokumente und relevante Wirtschaftsdaten sind hier zu berücksichtigen.

4. Außeneinsatz: 
Der Energieberater muss das zu prüfende Objekt begehen, um den Energieeinsatz zu evaluieren und Bereiche und Prozesse zu ermitteln, wo zusätzliche Daten benötigt werden. Arbeitsabläufe sowie das Nutzerverhalten und ihr Einfluss auf den Energieverbrauch und die Effizienz sind zu untersuchen. Auf dieser Basis sollen erste Verbesserungsvorschläge generiert werden. Es sollte sichergestellt werden, dass Messungen (sofern notwendig) unter realen Bedingungen stattfinden und verlässlich sind.

5. Analyse: 
In dieser Phase stellt der Energieberater die bestehende Situation der energiebezogenen Leistung fest. Hierbei sollte eine Aufschlüsselung des Energieverbrauchs auf der Verbrauchs- und Versorgungsseite stattfinden. Auf dieser Grundlage bestimmt er Ansätze zur Verbesserung der Energieeffizienz. Diese Verbesserungsmöglichkeiten müssen nach festgelegten Kriterien bewertet werden, wie beispielsweise nach den erforderlichen Investitionen oder der Rentabilität der Investition. Die Zuverlässigkeit der Daten, die angewandten Berechnungsmethoden sowie die getroffenen Annahmen sind aufzuzeigen.

6. Bericht: 
Der Bericht des Energieberaters muss transparent, schlüssig und nachvollziehbar sein. Er enthält eine Zusammenfassung, allgemeine Informationen zum Hintergrund, die Dokumentation der Energieberatung und eine Liste der Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz mit
- Empfehlungen und Plänen zur Umsetzung,
- Annahmen, die für die Berechnung der Einsparungen verwendet wurden,
- Informationen über anwendbare Zuschüsse und Beihilfen,
- geeigneter Wirtschaftlichkeitsanalyse,
- Vorschlägen für Mess- und Nachweisverfahren für eine Abschätzung der Einsparung nach der Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen,
- möglichen Wechselwirkungen mit anderen vorgeschlagenen Empfehlungen und Schlussfolgerungen.

7. Abschlussbesprechung: 
In der abschließenden Besprechung präsentiert der Energieberater seine Ergebnisse, erklärt diese bei Bedarf und übergibt den Bericht.


Energieaudit

Das EDL-G schreibt in den §§ 8-8d vor, dass alle Unternehmen mit Ausnahme von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) verpflichtet sind, erstmals bis zum 5. Dezember 2015 ein Energieaudit durchzuführen und gerechnet vom Zeitpunkt des ersten mindestens alle vier Jahre ein weiteres Energieaudit durchzuführen

Staatliche Förderungen

Über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) können diverse Förderprogramme zur Steigerung der Energieeffizienz in Anspruch genommen werden.


PDF´s zum Download
 

Übersicht Förderprogramme